
Rechner
Pflasterstein- und Materialrechner
Steine, Splitt, Schotter und Randsteine aus Fläche und Belastungsklasse. Als Einkaufsliste zum Mitnehmen.
= 50 m². Auf 5 m² genau ist genau genug.
Empfohlene Steinstärke bei dieser Belastung: 8 cm.
Deine Einkaufsliste
Einkaufsliste aktualisiert: 2.475 Pflastersteine, 36,8 Tonnen Schotter, 3,6 Tonnen Splitt.
| Material | Menge |
|---|---|
| Pflastersteine52,5 m² bestellen, 5 % Verschnitt sind drin | 2.475 Stück |
| Schotter 0/3235 cm verdichtet, gut 2 t je m³ | 36,8 t |
| Splitt 2/54 cm Bettung | 3,6 t |
| Randsteine (1 m)plus Magerbeton, rund 25 kg je Meter | 30 Stück |
| Fugensand≈ 372 kg bei Rechteckpflaster 20 × 10 cm | 15 Säcke à 25 kg |
| Aushub (Info)≈ 29,4 m³ lose, so viel Boden muss raus | 23,5 m³ fest |
Dein Schichtaufbau (47 cm Aushub)
Was dieser Rechner ausrechnet
Aus deiner Fläche, der Belastungsklasse und dem Steinformat wird eine komplette Einkaufsliste: Pflastersteine in Quadratmetern und Stück, Schotter und Splitt in Tonnen, Randsteine in Stück und Fugensand in Säcken. Dazu die Info, wie viel Boden für den Aushub raus muss, damit du Container oder Anhängerfahrten planen kannst.
Der Verschnitt ist schon drin: Wir rechnen 5 Prozent auf die Steine, weil an Rändern und Passstücken immer etwas draufgeht. So stehst du am Sonntag nicht mit drei fehlenden Quadratmetern da, für die der Baustoffhandel erst Montag wieder liefert.
Warum die Tonnagen so hoch wirken
Der häufigste Aha-Moment bei diesem Rechner: die Schottermenge. Eine 50-Quadratmeter-PKW-Einfahrt braucht rund 37 Tonnen Schotter. Das ist kein Fehler. Die Trag- und Frostschutzschicht ist 35 Zentimeter dick, und verdichtetes Mineralgemisch wiegt gut 2 Tonnen pro Kubikmeter. Bestellt wird nach Gewicht, geliefert wird kipperweise, und ein Dreiachser bringt je nach Fahrzeug 12 bis 15 Tonnen pro Fuhre.
Genau deshalb fragt der Rechner die Belastungsklasse ab: Fährt statt dem PKW regelmäßig ein Trecker oder Transporter über die Fläche, wächst die Schicht auf 45 Zentimeter und die Bestellung um gut ein Viertel. Was es damit auf sich hat, erklärt der Ratgeber Warum deine Hofeinfahrt bricht.
Mengen sind die halbe Angebots-Kontrolle
Die Liste taugt nicht nur zum Bestellen. Wenn du Angebote von Betrieben vergleichst, kannst du die Materialmengen gegenprüfen: Stehen im Angebot 20 Tonnen Schotter für eine Fläche, die rechnerisch 37 braucht, weißt du, wo gespart werden soll, bevor die erste Schaufel im Boden ist. Worauf du sonst noch achten solltest, steht im Ratgeber Handwerker-Angebot prüfen, die Endsumme prüfst du im Angebots-Check.
Häufige Fragen
Wie viele Pflastersteine brauche ich pro Quadratmeter?
Beim klassischen Rechteckpflaster 20 × 10 Zentimeter sind es rund 47 bis 50 Steine pro Quadratmeter, je nach Fugenbreite. Kleinere Formate brauchen entsprechend mehr, beim 10 × 10 Quadratpflaster etwa 92 bis 96 Stück. Der Rechner rechnet dein Format exakt und schlägt 5 Prozent Verschnitt drauf.
Wie viel Schotter brauche ich für die Einfahrt?
Als Faustregel: Fläche mal Schichtdicke mal 2,1 Tonnen pro Kubikmeter. Für eine PKW-Einfahrt mit 35 Zentimetern Trag- und Frostschutzschicht sind das rund 0,75 Tonnen pro Quadratmeter, bei Trecker-Belastung fast eine Tonne. Der Rechner nimmt dir die Rechnung ab.
Wie viel Splitt brauche ich für die Bettung?
Die Bettung ist rund 4 Zentimeter dick, das ergibt etwa 70 Kilogramm Splitt der Körnung 2/5 pro Quadratmeter. Für 50 Quadratmeter also gut 3,5 Tonnen.
Wie viel Fugensand brauche ich?
Je nach Steinformat und Steindicke etwa 5 bis 10 Kilogramm pro Quadratmeter. Kleine Steine und dicke Steine brauchen mehr, weil mehr und tiefere Fugen zu füllen sind. Der Rechner rechnet dein Format exakt und gibt das Ergebnis in 25-Kilo-Säcken aus.
Was bedeutet Verschnitt und warum 5 Prozent?
Verschnitt sind die Steine, die beim Zuschneiden an Rändern, Kurven und Passstücken draufgehen, plus Bruch beim Transport. Bei geraden Flächen sind 5 Prozent ein bewährter Wert, bei vielen Kurven, Kreisen oder Diagonalverlegung nimm eher 8 bis 10 Prozent.
Rechnet der Rechner auch die Kosten aus?
Nein, bewusst nicht, hier geht es um Mengen zum Bestellen und Prüfen. Die Kosten inklusive Arbeitslohn, Entsorgung und Eigenleistungs-Varianten rechnet dir der Einfahrt-Kostenrechner mit denselben Mengenformeln aus.
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